Christoph Brüske
„Generation Gaga“

Kabarett in Zeiten des Wahnsinns

6,7 Millionen Euro Steuerhinterziehung des reichsten Sportverbandes der Welt. Unternehmen, die Milliarden pro Jahr am Fiskus vorbeischleusen. Migranten, die wieder weg wollen, weil Deutschland doch nicht so prickelnd ist. Till Schweiger, der jetzt doch kein Flüchtlingsheim bauen mochte und lieber Vizekanzler unter Sigmar Gabriel wird. Ein Feuersalamander, der GEZ Gebühren zahlen soll. Ein Autohersteller, der aus der Er-Volks- Spur geraten ist und ein Land, das Mario Barth zum drittgrößten Komiker aller Zeiten gewählt hat. Noch vor Hape Kerkeling! Ob das alle Probleme sind? Nee… nur die aus den Tageszeitungen einer Woche. Und da wundert sich noch jemand, dass die Wartezeit beim Psychologen in Deutschland mindestens ein halbes Jahr betragt? So lange sollten Sie nicht warten. Gehen Sie ins Kabarett. Willkommen zur „Generation Gaga“!

Sie sagen, darüber kann man nicht lachen? Doch, bei Brüske schon. Wer seinen Humor verstehen will, sollte drei Dinge über ihn wissen: Der Mann ist Fan des 1. FC Köln, Mitglied der SPD und Vater einer alleinerziehenden Tochter. Dieses Bermudadreieck der Leidensfähigkeit hat ihn zu seinem neuen Solo inspiriert: Generation Gaga.

Darin lustwandelt er satirisch durch ein Panoptikum aus Politik, Wirtschaft und digitalem Zeitgeist: mal plaudernd, auch mal polternd, jedoch stets mit wachem Blick auf den alltäglichen Wahnsinn. Wer also erfahren will, warum wir Zuwanderung brauchen, wer das Chaos am Großflughafen BER beseitigt und was veganer Sex mit Spießertum zu tun hat – der ist bei Brüske bestens aufgehoben.
Zur Person: Nach der Bundeswehrzeit als Trompeter und einem Gesangsstudium fing Brüske beim Springmaus Improvisations-Theater in Bonn an und steht seit 1998 als Solokabarettist auf den Bühnen dieser Republik. Der agile Rheinländer schreibt, moderiert, inszeniert und singt, dass es eine helle Freude ist. Seit 2004 veranstaltet er zudem seine eigene Kleinkunstreihe, den „Brüskes Laach Ovend“, der mittlerweile Kultstatus genießt. Für Brüske reicht keine Schublade. Der Mann ist eine IKEA Filiale.
Und unter uns: ein bisschen Gaga ist er auch…

Samstag, 24. Juni 2017

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Mußbach
Festsaal im Kelterhaus

Vorverkauf:

18,00 Euro + VVK Tisch 1-18 + 20
17,00 Euro + VVK Tisch 19 + 21 – 24

Abendkasse:

20,00 Euro Tisch 1-18 + 20
19,00 Euro Tisch 19 + 21 – 24